Die Herkunft der Massage
Die Massage ist unumstritten eine sehr wohltuende Behandlung für Körper und Geist. Durch mechanische Beeinflussung von Haut, Muskulatur und Bindegewebe wirkt sich eine Massage nicht nur günstig auf den Organismus, sondern auch auf die Psyche des Menschen aus. Dabei gehört die Massage zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit. Schon in der Antike wussten die Menschen um die wohltuende und entspannende Wirkung einer Massage. So fanden sich die ersten Erwähnungen einer Anwendung von Massagen als Heilmittel in China bereits 2600 v. Chr. In Indien verband man schon damals Massagen mit ätherischen Ölen und Kräutern in der indischen Gesundheitslehre und Heilkunst, dem Ayurveda. Nach Europa gelangte die Massage über den griechischen Arzt Hippokrates (460-375 v.Chr.) und seine medizinische Schule.Arten und Funktionen der Massage
Die Klassische oder Schwedische Massage wird heutzutage weltweit von Ärzten, Masseuren oder Physiotherapeuten genutzt. Durch die Beherrschung von fünf Hangriffen, wie Effleurage (Streichung), Petrissage (Knetung, Walkung), Friktion (Reibung), Tapotement (Klopfung) und Vibration (Erschütterung), wird versucht, Heilung oder zumindest Linderung vielfältiger Beschwerden beim Patienten zu erreichen. So bewirkt die Massage z.B. eine Entspannung der Muskulatur, Steigerung der Durchblutung, Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz, Schmerzlinderung etc. Das vegetative Nervensystem und damit die Psyche werden günstig beeinflusst, Stresshormone reduziert, Haut und Bindegewebe können entspannen. Auch auf die inneren Organe übt sich eine Massage wohltuend aus. Sie trägt zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Wundheilung bei. Der gesamte Zellstoffwechsel verbessert sich. Dabei wird bei manchen Formen der Massage nicht nur die kranke Stelle behandelt, sondern über Reflexbögen das entsprechende Areal, welches das erkrankte Organ repräsentiert. Massagen können demzufolge eine direkte Wirkung haben, wie z.B. bei der klassischen Massage mit Ganz- oder Teilkörpermassage, der Kopfmassage, der allseits bekannten Ayurveda-Massage, der ganzheitlichen Massage, Klangmassage, Lymphdrainage, Shiatsu, Thai-Massage, Unterwasserdruckstrahlmassage, Hot Stone Massage etc. oder eine reflektorische Wirkung, z. B. durch eine Thai-Massage, Akupressur, Bindegewebsmassage, Colonmassage, Reflexzonenmassage usw. Bei Massagen, wie dem Kamasutra oder Tantra, wird die sensorische Wirkung von Massagen für erotische Zwecke genutzt. Massage, Permanent Make up und Kosmetik, die Anbieter in Berlin finden Sie, genauso wie weitere Informationen, im Internet
Indikationen und Kontraindikationen einer Massage
Klassische Massagen werden vor allem verordnet bei Verspannungen. Aber auch Erkrankungen des Bewegungsapparates, Verhärtungen oder posttraumatische Veränderungen sprechen gut auf Massagen an. Des Weiteren sind Massagen bei Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen gut zur Linderung der Beschwerden. Die Wirkung auf psycho-somatische Krankheitsbilder, die sich vorrangig auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen und auf Stress zurückzuführen sind, ist ebenfalls unumstritten. Bei fieberhaften Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße ist eine Massage kontraindiziert. Ebenfalls nicht anzuwenden ist eine Massage bei Hauterkrankungen, da sich das Krankheitsbild durch eine Verschleppung der Keime verschlechtern und auch eine Ansteckung des Therapeuten erfolgen kann. Bei Verletzungen ist eine Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gebiet ebenfalls nicht indiziert.

